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Schwangere Arbeitnehmerinnen müssen gemäß dem Mutterschutzgesetz unter einem besonderen Schutz stehen. Das Gesetzt sieht vor, dass der Arbeitgeber die Mutter werdende Arbeitnehmerin  und ihr ungeborenes Kind am Arbeitsplatz in vieler Hinsicht schützt und unter Umständen nicht beschäftigt.

Darf eine schwangere oder stillende Arbeitnehmerin noch beschäftigt werden, so muss der Arbeitgeber beachten, dass alle erforderlichen Vorkehrungen und Maßnahmen getroffen worden sind, damit die Gesundheit der Arbeitnehmerin und ihres Kindes in keinster Weise beeinträchtigt wird.

Manchmal kann die Arbeit während der Schwangerschaft das Leben der werdenden Mutter oder ihres ungeborenen Kindes gefährden und ein unausweichliches Beschäftigungsverbot mit sich bringen. In solchen Fällen darf der Arbeitgeber  die Arbeitnehmerin nicht beschäftigen. Die Arbeitnehmerin hat aber die bestehende Gefährdung mit einem ärzlichen Zeugnis zu bescheinigen.

Der Mutterschutz beginnt 6 Wochen vor der Entbindung. Während dieser Zeit dürfen die werdenden  Mütter nicht beschäftig werden. Dasselbe absolute Beschäftigungsverbot gilt auch nach der Geburt und dauert bis 8 Wochen. Bei Kindern mit einem Geburtsgewicht unter 2500 g und Mehrlingsgeburten dauert diese Frist sogar 12 Wochen.

Das Mutterschutzgesetz schützt die schwangeren Frauen sowohl bei der Einstellung als auch bei einer Kündigung. Nach diesem Gesetz dürfen Arbeitgeber schwangere Frauen bei der Einstellung nicht diskriminieren und Frauen bei der Einstellung  keine Fragen nach einer bestehenden Schwangerschaft stellen. Hat ein Arbeitgeber gegen diese Vorschrift verstoßen, darf die Bewerberin gegenüber solchen unzulässigen Fragen lügen und eine Kündigung durch die Enthüllung dieser Lüge ist unwirksam.

Das Mutterschutzgesetz schützt schwangere Frauen vor allem vor einer Kündigung. Frauen profitieren von diesem Kündigungsschutz während der Schwangerschaft und in einem Zeitraum von 4 Monaten nach der Geburt des Kindes. Arbeitgeber dürfen Frauen während dieser Zeit grundsätzlich nicht kündigen.

Es spielt dabei keine Rolle, aus welchen Gründen der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis kündigen will. Kündigungsschutz gilt bei allen ordentlichen und außerordentlichen Kündigungen, aber auch bei Kündigungen vor Dienstantritt und bei Änderungskündigungen. Es ist auch unwichtig, ob es sich um Angestellte, teilzeit- oder geringfügig Beschäftigte, Hausangestellte, Leiharbeitnehmerinnen, sowie Auszubildende, Volontäere oder Praktikantinnen handelt. Der Arbeitgeber muss das Kündigungsverbot beachten.

Es gibt aber auch Dinge, die die werdenden Mütter beachten müssen. Auch wenn das Mutterschutzgesetz die Frauen vor einer Kündigung schützt, ist das Kündigungsrecht ziemlich kompliziert und es ist schwer, die Komplikationen, die durch Fristversäumnisse, fehlende Mitteilung über die Schwangerschaft, Schwangerschaft nach der Kündigung entstehen, zu überwältigen.

Sollten Sie mit speziellen arbeitsrechtlichen Problemen konfrontiert sein, steht Ihnen rechtliche Expertensoforthilfe durch Herrn Orhan Şahin zur Verfügung. Sie können sich der ordnungsgemäßen Wahrnehmung und Wahrung Ihrer Interessen in Ihren arbeitssrechtlichen Angelegenheiten beim Mutterschutz durch Şahin, Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, gewiss sein. Hierbei ist eine Betreuung auch in türkischer Sprache möglich.