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Alle Arbeitnehmer über 18 Jahren verdienen in Deutschland bundesweit und in allen Branchen pro Stunde mindestens 8,84 Euro. Arbeitgeber müssen Arbeitnehmern diesen gesetzlichen Mindestlohn zahlen. Mindestlohn gilt brutto je Stunde und bei 40-stündiger Wochenarbeitszeit erreicht der Mindestlohn bei einem Brutto-Monatslohn mindestens 1.538,16 Euro.

Die Höhe des Mindestlohns wird alle zwei Jahre von einem unabhängigen Gremium überprüft und es wird dementsprechend ein neuer Wert festgesetzt. Das Mindeslohngesetz erzielt damit, dass vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in der Lage sind, ihre Lebenshaltungskosten zu decken. Das Mindestlohngesetz regelt auch die tägliche Arbeitszeit und sieht vor, dass an einem Tag maximal 8 Stunden gearbeitet wird. Arbeitgeber dürfen daher die Arbeitnehmer in einer Woche 48 Stunden beschäftigen. Der Grund liegt darin, dass man von einer 6-Tage Woche ausgeht.

Arbeitgeber, die gegen dieses Gesetz verstoßen und weniger zahlen, werden mit einem Bußgeld von bis zu 30.000 Euro bestraft. Auch eine späte Auszahlung kann eine Bestrafung des Arbeitgebers    zur Folge haben. Deshalb muss der Mindestlohn spätestens am letzten Bankarbeitstag des Monats gezahlt worden sein.

Vom Mindestlohn profitieren aber nicht alle Arbeitnehmer. Ausgeschlossen davon sind beispielsweise Jugendliche ohne Berufsausbildung. Das Mindestlohngesetz erzielt damit Menschen unter 18 Jahren von normaler Anstellung abzubringen und sie eher zur schlecht bezahlten Ausbildung zu  motivieren. Auch Langzeitarbeitslose gehören zu den Personengruppen, die eine Ausnahme darstellen. Wer 12 Monate oder länger arbeitslos war und eine Arbeit gefunden hat, hat in den ersten 6 Monaten keinen Anspruch auf den Mindestlohn. Das Gesetz möchte mit dieser Regelung die Arbeitgeber dazu motivieren, Langzeitarbeitslose zu beschäftigen. Auch Praktikanten, Ehrenamtliche, Auszubildende und Zeitungszusteller sind vom Mindestlohn ausgeschlossen.

Neben dem gesetzlichen Mindestlohn gibt es auch schon seit langem Branchenmindestlohn. In bestimmten Branchen wird der Mindestlohn für die Arbeitnehmer von Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden ausgehandelt und falls die Aushandlungen ohne Streiks oder ähnlichen Demonstrationen mit einer Einigung enden, schaltet sich das  Bundesministerium für Arbeit und Soziales ein. Das Ministerium erklärt den Mindestlohn für allgemeinverbindlich oder bundesweit zwingend anwendbar.

Mit dem Mindestlohn sind verschiedene Thmen verbunden, die sowohl für die Arbeitnehmer als auch für die Arbeitgeber problematisch sein können und erst durch die Einschaltung eines professionellen Rechtsanwalts an Klarheit gewinnen. Dazu gehören beispielsweise anrechenbare Vergütungsbestandteile, Überstunden, Altersvorsorge, Entgeltumwandlung, Androhung, Beginn, Dauer und Ende eines Streiks, Mindestlohn im Ausland usw.

Wer Fragen zu diesen Themen hat oder unsicher ist, ob ein Anspruch auf den Mindestlohn besteht, braucht die professionelle Hilfe eines Rechtsanwalts für Arbeitsrecht. Sollten Sie mit speziellen arbeitsrechtlichen Problemen konfrontiert sein, steht Ihnen rechtliche Expertensoforthilfe durch Herrn Orhan Şahin zur Verfügung. Sie können sich der ordnungsgemäßen Wahrnehmung und Wahrung Ihrer Interessen in Ihren arbeitssrechtlichen Angelegenheiten beim Mindestlohn durch Şahin, Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, gewiss sein. Hierbei ist eine Betreuung auch in türkischer Sprache möglich.