Mieterhöhung in Berlin | KOSU Rechtsanwälte – Rechtsanwalt für Mietrecht

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Die Mieterhöhung ist für viele Mieter ein Albtraum. Aufgrund dieses unerwarteten Umstands müssen sie manchmal eine andere Arbeit mit mehr Gehalt finden oder in eine andere Wohnung umziehen. Die Mieterhöhung bedeutet auf jeden Fall eine Zerstörung der Pläne für das Haushaltungsbudget.

Eine Erhöhung der Miete durch den Vermieter muss aber nicht immer der Fall sein. Dazu gibt es gesetzliche Kriterien, die der Vermieter beachten muss. Ansonsten hat der Mieter das Recht, die Zustimmung zu verweigern.

Eine Mieterhöhung ist zulässsig, wenn sie im Mietvertrag vereinbart wurde. Handelt es sich um eine Mieterhöhung aufgrund der ortsüblichen Vergleichsmiete, Modernisierungsmaßnahmen oder Erhöhung der Betriebskostenvorauszahlung, muss der Vermieter einige wichtige Dinge beachten. Werden in solchen Fällen die Voraussetzungen nicht erfüllt, so kann der Mieter die Zustimmung verweigern.

Im Falle einer Mieterhöhung auf Grund der ortsüblichen Vergleichsmiete kann der Mieter vom Vermieter einen Nachweis verlangen, nach dem der Mietpreis der Nachbarwohnungen oder Nachbarhäuser auch angestiegen sind. Wurden innerhalb der letzten 15 Monaten der Mietpreis schon mal erhöht, darf die Anpassung an die Vergleichsmiete nicht stattfinden. Der Vermieter soll auch in den ersten drei Jahren beachten, dass eine Erhöhung um mehr als 20 % nicht möglich ist.

Auch für eine Erhöhung des Mietpreises aufgrund der Modernisierungsmaßnahmen müssen begründet werden. Es handelt sich dabei um bauliche Veränderungen, die Energie- und Wassersparen, Klimaschutz, Erhöhung des Gebrauchswerts der Wohnung und Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse ermöglichen.

Dasselbe gilt aber nicht für die Reparaturkosten, die aufgrund der Instandshaltungsmaßnahmen entstanden sind. Auch die Modernisierungsmaßnahmen, die die Mieter besonders hart treffen, können als unzlässig erklärt werden. Zudem muss der Vermieter die zulässige Mieterhöhung spätestens drei Monate vor dem Beginn der Modernisierungsarbeiten ankündigen.

Findet ein Mieter die Mieterhöhung unzulässig, so muss er ohne Verzögerung Widerspruch gegen die Erhöhung der Miete einlegen und um Korrektur bitten. Falls Sie mit der neuen Berechnung auch nicht einverstanden sind, ist es ratsam, bei einem kompetenten Rechtsanwalt Beratung einzuholen, der sich den Fehler anschaut und nach allen Kriterien überprüft. Ansonsten besteht die Gefahr, dass der Vermieter Sie trotz unberechtigter Mieterhöhung auf Zustimmung verklagt, weil Sie die neue Miete nicht zahlen.

Verlangt ein Vermieter unberechtigte Mieterhöhung, so kann von ihm auch erwartet werden, dass er die Ankündigung nicht alle Mieter richtet, Reparaturkosten als Modernisierungsmaßnahmen vorgibt oder die Mieterhöhungsgrenze für Kappungsgrenze nicht beachtet. Um solche Fallen zu erkennen, braucht man oft einen Anwalt.

Sie können sich der ordnungsgemäßen Wahrnehmung und Wahrung Ihrer Interessen in Ihren  Angelegenheiten, die die Mieterhöhung betrifft, bei einer Vertretung durch Mustafa Özdemir, unseren Rechtsanwalt für Mietrecht gewiss sein. Hierbei ist eine Betreuung auch in türkischer und englischer Sprache möglich. Für alle Fragen rund ums Mietrecht stehen wir Ihnen zur Verfügung.