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15 Ekim 2017
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Die Kündigung durch den Arbeitgeber ist für viele Arbeitnehmer ein Albtraum. Wer selbst kündigt, überlegt alles bis ins Detail und bereitet sich auch vor der Kündigung auf die Folgen vor. Die Kündigung durch den Arbeitgeber ist aber oft eine böse Überraschung und viele wissen nicht, ob sie dagegen vorgehen können.

Wie schwer die Kündigung auch getroffen haben mag, ist ein sehr schnelles Handeln von großer Bedeutung. Wer die Entscheidung des Arbeitgebers nicht akzeptiert, muss innerhalb von drei Wochen nach Erhalt der schriftlichen Kündigung beim Arbeitsgericht die Kündigungsschutzklage einreichen. Läuft diese Frist ab, gilt die Kündigung als wirksam.

Eine Kündigung ist eine Willenserklärung, die den Endtermin des Arbeitsverhältnisses bestimmt. Sie ist einseitig, empfangsbedürftig, bedingungsfeindlich und unwiderruflich. Das heißt, sie erfolgt allein durch den Arbeitgeber, ist von keinem Faktor abhängig, das außerhalb des Rechtsgeschäftes liegt, und kann nicht widerrufen werden. Damit eine Kündigung wirksam ist, muss sie nur von der gekündigten Person empfangen worden sein.

Im Falle einer Kündigung kann der Betroffene bei einem Rechtsanwalt neben dem Zugang auch die Form und die Frist der Kündigung überprüfen lassen. Durch die Überprüfung dieser drei Punkte können Fehler entdeckt werden, die die Kündigung unwirksam werden lassen. Eine Kündigung ist beispielsweise nicht wirksam, wenn der Zugang zu der Zeit erfolgt, in der der zu Kündigende im Urlaub ist und die Kündiung deshalb nicht wahrnehmen kann.

Ist die Kündigung wirksam und der Betroffene mit dieser Entwicklung nicht zufrieden, kann durch anwaltliche Hilfe entschieden werden, was durch eine Kündigungsschutzklage erreicht werden soll. Wenn der Gekündigte seine Arbeit nicht verlieren möchte und die Chancen für eine Weiterbeschäftigung vorhanden sind, kämpft der Rechtsanwalt um den Arbeitsplatz. Andernfalls erzielt der Rechtsanwalt eine möglichst hohe Abfindung und zusätzliche Regelungen, damit der Gekündigte sich für seine berufliche Zukunft rüsten kann.

Es spielt dabei eine wichtige Rolle, ob es sich um eine ordentliche oder außerordentliche Kündigung handelt. Zu den ordentlichen Kündigungen gehören personenbedingte, krankheitsbedingte und  betriebsbedingte Kündigungen, bei denen der Arbeitgeber die Kündigungsfristen beachten muss.

Anders ist es bei den verhaltensbedingten Kündigungen, die als außerordentliche Kündigungen erfolgen und der Arbeitgeber die Kündigungsfristen nicht beachten muss. Besteht ein vertragswidriges Verhalten, das grob ist, den Arbeitsvertrag bewusst und willentlich verstoßt und trotz Abmahnung wiederholt wird, kann der Arbeitgeber sogar das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen.

Nicht jede Kündigung beendet aber das Arbeitsverhältnis. Handelt es sich beispielsweise um eine Änderungskündigung, so wird nur der bestehende Vertrag gekündigt und es entsteht ein neuer Vertrag mit einem anderen Inhalt. Es gibt aber auch die sogenannten Teilkündigungen, bei denen der Arbeitgeber nur einen Teil des Arbeitsverhältnisses beenden möchte. Auch bei solchen Kündigungen braucht man oft die Hilfe eines professionellesn Anwalts, da bei Änderungskündigungen der neue Inhalt meistens schlechter ist und die Teilkündigungen die  Betroffenen in ihrer Lebenssituation beeinträchtigen und ihre berufliche Karriere negativ beeinflussen können.

Um solche Situationen vermeiden zu können, besteht ein Kündigungsschutzgesetz, das den Arbeitnehmern die Möglichkeit gibt, gegen eine ungerechte Kündigung vorzugehen. Dazu müssen jedoch zwei Voraussetzungen erfüllt werden. Nach diesem Gesetz muss der Arbeitnehmer in einem  Betrieb mit mehr als 10 Mitarbeitern länger als sechs Monate ununterbrochen gearbeitet haben.

Es gibt aber auch Arbeitnehmer, die von einem besonderen Kündigungsschutz profitieren. Schwerbehinderte, Schwangere und Betriebsräte sind Arbeitnehmer, die besonderen Schutz genießen und manchmal auch die Arbeitgeber ungerechterweise in Schwierigkeiten bringen. In solchen Fällen brauchen auch Unternehmen professionelle Beratung eines Anwalts für Arbeitsrecht.

Sollten Sie also mit speziellen arbeitsrechtlichen Problemen konfrontiert sein, steht Ihnen rechtliche Expertensoforthilfe durch Herrn Orhan Şahin zur Verfügung. Sie können sich der ordnungsgemäßen Wahrnehmung und Wahrung Ihrer Interessen in Ihren arbeitssrechtlichen Angelegenheiten bei Kündigungen durch Şahin, Ihren Rechtsanwalt für Arbeitsrecht, gewiss sein. Hierbei ist eine Betreuung auch in türkischer Sprache möglich.